Frau W. und Tochter Martine mit ihrer 24 Stunden Pflegekraft

„Was wir schon gelacht haben!“

Wenn das Hörgerät piepst, wechselt Gertrud W. die Batterien selbst. Solche Handgriffe beherrscht die 90-jährige Pfälzerin noch. Die Hausarbeit erledigen und sich selbst versorgen kann sie jedoch nicht mehr selbstständig. Vor allem das Gehen fällt ihr schwer. Nach drei Bandscheibenvorfällen, künstlichem Knie und Problemen mit den Hüften ist sie seit Kurzem in Pflegegrad 3 eingestuft. Einige Jahre sorgte hauptsächlich ihre Tochter Martina K. für die Betreuung daheim: Sie half bei der Körperpflege, blieb im Wechsel mit ihrem Bruder zeitweise auch nachts. Doch neben dem Job und der eigenen Familie ist die Belastung einfach zu groß.

Gerd Altmann auf Pixabay

24 Stunden Pflege und Betreuung zu Hause

Bei Ewald E. liegen derzeit die Nerven blank. Der 68-Jährige Rentner kümmert sich als einziger Sohn um die Belange seiner pflegebedürftigen Mutter, die im nördlichen Saarland lebt. Vor etwa drei Jahren zeigten sich bei ihr erste Anzeichen von Demenz. Als sich die Lage zuspitzt und seine Mutter ihren Alltag nicht mehr alleine meistern kann, muss Herr E. reagieren. Er entscheidet sich für häusliche 24 Stunden Pflege.

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Private Pflege muss gut betreut werden!

Es sind Vorfälle wie dieser, die uns als Anbieter häuslicher 24-Stunden-Pflege immer besonders erschüttern. Am letzten Samstag bedrohte ein Feuer die beiden bettlägerigen Bewohner eines Hauses in Saarlouis-Neuforweiler. Sie konnten dank aufmerksamer Passanten gerettet werden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken in dem Fall: Die polnische Pflegekraft der beiden hilfsbedürftigen Senioren steht im Verdacht, das Feuer…